Joes Cookbook

Recipes for everyday and the special - Rezepte für jeden Tag und das Besondere

Kategorie: Westphalia

Pearl barley stew – Graupeneintopf

Deutsch

Pearl barley were, boiled only in salt water with some vegetables, for a very long time a simple food for the masses and not very tasty. For about 20 years pearl barley is also be used in the finer cuisine, e.g. as barley risotto. The majority of my friends still cry ‚Iiiiiiiih, how can you eat mouse or calf teeth‘, depending on the size.
For me pearl barley were never quite disappeared, even though I make them relatively infrequently. A recipe that I’ve eaten in my youth for the first time, was a thick stew with beef, vegetables and pearl barlay. This and similar stews were always popular in the golden age of the Ruhr area as a power food for the miners. And that’s exactly we make them once in the year, but most cooked from my sweetheart. Last Saturday the ‚Schafskälte‘ (sheeps cold, a meteorological singularity as a cold snap between 4. and 20. June, especially in Germany) slammed really in Germany and Saturday is always soup day and I had been working all morning outdoors, a hot, nutritious soup was just right to get warm again.

3 servings

Ingredients:
500 g beef for cooking, e.g. brisket or cross rib
250 g beef bones
1 liter water
salt
1 cup pearl barley
500 g soup vegetables (definitely carrots, celery and leek, as desired also several cabbage sorts)
nutmeg
pepper

Preparation:
Put meat and bones in cold salted water and bring slowly to a boil. When the water begins to boil easily, reduce heat and simmer for two hours. After an hour, add the pearl barley. Take meat and bones out and add the vegetables, cook for another 30 minutes. In the meantime cut the meat into small pieces and add finally back into the stew. Boil once briefly, taste with salt, pepper and nutmeg.
Tip: If you especially like to eat nutmeg, dust your plate again with nutmeg.

Preparation time: 2 hours 15 minutes

English

Graupen waren über sehr lange Zeit eine einfache Volksnahrung und da nur in Salzwasser mit etwas Gemüse gekocht, tatsächlich nicht sonderlich schmackhaft. Seit etwa 20 Jahren werden Graupen auch in der feineren Küche verwendet, etwa als Graupenrisotto. Die Mehrheit meiner Bekannten schreien trotzdem sofort ‚Iiiiiiiih, wie kann man diese Mäuse- oder Kälberzähne, je nach Größe, nur essen.
Für mich waren Graupen nie so ganz verschwunden, auch wenn ich sie relativ selten mache. Ein Rezept, das ich in meiner Jugendzeit zum ersten Mal gegessen habe, war ein dicker Eintopf mit Rindfleisch, Gemüse und Graupen. Beliebt waren dieser und ähnliche Eintöpfe auch immer in der Blütezeit des Ruhrgebiets als Kraftnahrung für die Bergmänner. Und genau den gibt es so ca. einmal im Jahr bei uns, meistens kocht ihn allerdings mein Schatz. Samstags ist in Deutschland Suppentag und da an diesem Samstag die Schafskälte so richtig zugeschlagen und ich den ganzen Vormittag im Freien gearbeitet hatte, war eine heiße, nahrhafte Suppe genau das Richtige, um wieder warm zu werden.

3 Portionen

Zutaten:
500 g Rindfleisch zum kochen, z.B. Rinderbrust oder Queerrippe/Überzwerch
250 g Rinderknochen
1 l Wasser
Salz
1 Tasse Perlgraupen
500 g Suppengemüse (auf jeden Fall Möhren, Sellerie und Lauch, nach Wunsch auch verschiedene Kohlsorten)
Muskat
Pfeffer

Zubereitung:
Fleisch und Knochen in kaltem Salzwasser aufsetzen und langsam zum kochen bringen. Wenn das Wasser leicht zu sieden anfängt, die Hitze herunter schalten und für zwei Stunden simmern. Nach einer Stunde die Graupen zufügen. Fleisch und Knochen heraus nehmen und das Gemüse zufügen, weitere 30 Minuten simmern. In der Zwischenzeit das Fleisch in kleine Stücke schneiden und zum Schluss wieder in den Eintopf geben. Einmal kurz aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Tipp: Wer Muskat besonders gerne isst, kann sich seinen Teller nochmal mit Muskat überstäuben.

Zubereitungszeit: 2 Stunden 15 Minuten

‚Möhrendurcheinander‘ Westphalian carrot stew – Westfälischer Karottenstampf

Deutsch

„Möhrendurcheinander“ is a typical German-Westphalian stew. Basis is always a good broth, carrots, meat and potatoes. The meat is in the simplest case a little bacon, but can also be pork, fresh or cured. The recipe of my wife (who is from the Ruhr area) is even with blood pudding „Blutwurst“ instead of meat.

4 servings

Ingredients:
500 g fresh or cured Pork (belly, butt or neck)
1 kg carrots
500 g potatoes
1 onion
200 g bacon
1 tablespoon oil or lard
300 ml broth
salt
black pepper
1 tablespoon majoram
4 juniper berries
2 bay leaves
fresh grated nutmeg

Preparation:
Chop onion, fry together with the diced bacon in fat until translucent. Pour broth and 300 ml water, add salt, majoram, juniper berries and bay leaves. Boil for 1/2 hour. Cut carrots and potatoes into large cubes, add to the meat, boil for 45 minutes. Remove juniper berries and bay leaves, taste with salt pepper and nutmeg.

Preparation time: 1 1/2 hour

English

Möhrendurcheinander ist ein typisch deutsch-westfälischer Eintopf. Grundlage ist immer eine gute Brühe, Möhren, Fleisch und Kartoffeln. Das Fleisch ist im einfachsten Fall etwas Dörrfleisch, kann aber auch üppiger Schweinefleisch, frisch oder gepökelt, sein. Das Rezept meiner Frau (die aus dem Ruhrgebiet stammt) ist sogar mit Blutwurst anstatt Fleisch.

4 Portionen

Zutaten:
500 g frisches oder gesalzenes Schweinefleisch (Bauch, Schulter, Nacken)
1 kg Möhren
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
200 g Dörrfleisch
1 EL Öl oder Schmalz
300 ml Brühe
Salz
Pfeffer
1 EL Majoran
4 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
frisch geriebener Muskat

Zubereitung:
Zwiebeln hacken, zusammen mit dem gewürfelten Speck in Fett glasig braten, Brühe und 300 ml Wasser angießen, Salz, Majoran, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter zufügen. 1/2 Stunde köcheln. Karotten und Kartoffeln in große Würfel schneiden, zum Fleisch geben, weitere 45 Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Zubereitungszeit: 1 1/2 Stunden

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