Lake trout from the local fish farmer – Seeforelle vom lokalen Fischzüchter

Deutsch

To eat fish raw or cooked cold, it is always recommended to buy sashimi quality fish. This is fish that reaches the consumer as fresh as possible thanks to a particularly close-knit cold chain. Of course, this calls for a correspondingly higher price than for normal fish, which is cooked later during preparation.
An inexpensive alternative is fish from the local farm, which I can watch in the morning if I want, to be slaughtered. Slaughtered in the morning and served for lunch or dinner, it doesn’t get any fresher with the sashimi cold chain. Of course, this only works for freshwater fish. A good substitute for salmon is the sea trout and the lake trout sold under the trade name of salmon trout. Both come from breeding and become reddish from feed enriched with carotene. Norwegian fjords are a bit far from Germany, so the lake trout remains. The normal rainbow trout and char are also well suited for white fish fillets. I chose the lake trout for the first attempt and I cooked it in two ways.
The fish weighed around 700 g, after filleting there were around 350 – 400 g of pure fillet left. From this 2 beautiful pieces of fillet were cut, the rest was skinned and roughly cut into tartare. How coarse or fine you like it, everyone can decide for himselve. This is then mixed well with onions, salt, pepper and a little oil and served on toast as a starter.
The fillet pieces are seared on the skin side in rapeseed oil, turned upside down on plates and seasoned with salt and pepper. Serve with a potato salad of your choice.
Conclusion: For 2 servings it could have been a little more fish, the taste of the whole thing was amazing.

English

Um Fisch roh oder kalt gegart zu essen, wird immer empfohlen, den Fisch in Sashimi Qualtität zu kaufen. Das ist Fisch, der durch eine besonders engmaschige Kühlkette frisch möglichst zum Verbraucher gelangt. Das fordert natürlich einen entsprechend höheren Preis als bei normalem Fisch, der später bei der Zubereitung durch gegart wird.
Eine preiswerte Alternative ist Fisch aus der lokalen Zucht, bei dem ich morgens, wenn ich will, zusehen kann, wie er geschlachtet wird. Morgens geschlachtet und zum Mittag- oder Abendessen serviert, frischer geht es auch bei der Sashimi Kühlkette nicht. Das funktioniert natürlich nur für Süßwasserfische. Ein guter Lachsersatz ist dabei die unter der Handelsbezeichnung Lachsforelle gehandelten Meerforellen und die Seeforellen. Beide stammen aus der Zucht und werden rötlich durch mit Karotin angereichertes Futter. Norwegische Fjorde sind von Deutschland etwas weit entfernt, bleibt also die Seeforelle. Für weiße Fischfilets sind auch die normalen Regenbogenforellen und der Saibling gut geeignet. Ich habe mich für den ersten Versuch für die Seeforelle entschieden und habe sie auf zwei Arten zubereitet.
Der Fisch hatte etwa 700 g Gewicht, nach dem filetieren waren noch etwa 350 – 400 g reines Filet übrig. Daraus wurden 2 schöne Filetstücke geschnitten, der Rest wurde enthäutet und grob zu Tatar zerschnitten. Wie grob oder fein man das mag, kann jeder selbst entscheiden. Das wird dann mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer und etwas Öl gut vermischt auf Toast als Vorpeise serviert.
Die Filetstücke werden in Rapsöl auf der Hautseite scharf angebraten, umgedreht auf Teller gelegt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dazu kommt noch ein Kartoffelsalat nach Gusto.
Fazit: Für 2 Portionen hätte es etwas mehr Fisch sein können, geschmacklich konnte das Ganze überzeugen.