Djuvec – Serbian rice with meat – Serbisches Reisfleisch

Deutsch

Djuvec has become a very diffuse term. Some mean the rice that is served with the famous Balkan dishes Rasniji or Cevapcici, others mean Serbian rice meat. After reading up on the subject, I learned that originally it was only meat with vegetables and rice was more optional. History or not, in a former Yugoslav, now Croatian/Serbian restaurant it was and is served as a kind of stew with meat, vegetables and rice, and that’s how I got to know it. Although the whole Capsicum variants from sweet peppers to super hot chili peppers came from both Americas, they are an indispensable part of the Balkan cuisine nowadays. Other vegetables in this dish are mostly green beans, I chose peas. They also turn the dish into a colorful, appetizing mess on the plate. Although there were enough vitamins in the meal with the sweet peppers and the peas, I served a salad from iceberg lettuce with tomato slices as topping.
In Croatian/Serbian cuisine, hardly any olive oil is used, but rather sunflower oil. Since I do not want to have lying around this still here, I have used canola oil for frying.

2 servings

Ingredients:
500 g pork neck, cut into pieces the size of goulash
3 tbsp rapeseed oil
1 onion, roughly diced
2 cloves of garlic, chopped
3 tbsp tomato paste
250 g red pepper, cut into small pieces
1 cup (150 ml) long grain rice
250 ml stock, optionally beef, poultry or vegetables
1 cup (150) ml peas

Preparation:
Sear the meat in portions in the oil, remove and keep warm. Steam the onion until translucent, add the tomato paste, garlic, paprika, meat and rice. Gradually pour in the broth and let the rice absorb the liquid again and again. If the rice is not done yet, continue the procedure with water. Add the peas and bring the whole thing to a boil.

Preparation time: 30 minutes

English

Djuvec ist inzwischen ein sehr diffuser Begriff geworden. Die einen meinen damit den Reis, der zu den bekannten Balkangerichten Rasniji oder Cevapcici gereicht wird, die anderen das serbische Reisfleisch. Nachdem ich mich in die Materie etwas eingelesen hatte, erfuhr ich, dass das ursprünglich nur Fleisch mit dem Gemüse war und der Reis eher optional. Geschichte hin oder her, in ehemals jugoslavischen, jetzt kroatisch/serbischen Restaurant wurde und wird das als eine Art Eintopf mit Fleisch, Gemüse und Reis serviert und so habe ich das auch kennen gelernt. Obwohl die ganzen Capsicum Varianten vom Gemüsepaprika bis zu superscharfen Chilischoten aus den beiden Amerikas stammen, sind sie heutzutage doch ein unverzichtbarer Bestandteil der Balkanküche. Andere Gemüse in diesem Gericht sind wohl meistens grüne Bohnen, ich habe mich für Erbsen entschieden. Auch die machen das Gericht zu einem farbenfrohen appetitlichen Durcheinander auf dem Teller. Obwohl mit dem Gemüsepaprika und den Erbsen schon genügend Vitamine im Essen waren, habe ich noch einen Eisbergsalat mit Tomatenscheiben als Topping dazu gereicht.
In der kroatisch/serbischen Küche wird kaum Olivenöl, sondern eher Sonnenblumenöl verwendet. Da ich das nicht auch noch hier rumstehen haben will, habe ich Rapsöl zum Anbraten verwendet.

2 Portionen

Zutaten:
500 g Schweinenacken, in gulaschgroße Stücken
3 EL Rapsöl
1 Zwiebel, grob gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
3 EL Tomatenmark
250 g rote Paprikaschote, klein geschnitten
1 Tasse (150 ml) Langkornreis
250 ml Brühe, wahlweise Rind, Geflügel oder Gemüse
1 Tasse (150) ml Erbsen

Zubereitung:
Fleischstücke portionsweise im Öl scharf anbraten, heraus nehmen und warm stellen. Zwiebel glasig dünsten, Tomatenmark, Knoblauch, Paprika, Fleisch und Reis zugeben. Die Brühe nach und nach zugießen, den Reis immer wieder die Flüssigkeit aufnehmen lassen. Sollte der Reis noch nicht gar sein, das Prozedere mit Wasser weiter führen. Die Erbsen zugeben und das Ganze einmal aufkochen.

Zubereitungszeit: 30 Minuten