Halaslé – Hungarian fish soup – Ungarische Fischsuppe

Halaszlé as stew.
Halaszlé als Eintopf

Deutsch

This soup I ate the first time at the age of 12 years. A co-worker of my uncle, a Hungarian, has prepared the soup in a cauldron over an open fire in the garden. The whole was then served first the broth as a soup and the fish and potatoes as a main dish. If I remember correctly, there was also a soft white bread in order to soak any residual liquid.
My feelings at that time before eating? Oh my god, boiled fish!!! Who knew the cold chain for fish in the early 1960s, knows what I mean. Due to the long transport, partially uncooled, fish was partially edible only with use of massive amounts of lemon juice. For me as a child, there were only two fish species: Trout and ocean perch, breaded like a schnitzel.
What can I say, both the spicy broth and the fish had not „gefischelt“ (that means, neither taste nor odor smelled or tasted like partly rotten fish), in the least, I then even took a refill.

2 servings

Ingredients:
1 onion, cut into strips
2 tablespoons butter
2 tablespoons sweet paprika powder
2 tablespoons hot paprika powder
300 ml vegetable stock
200 ml white wine
salt
1 garlic clove, chopped
2 potatoes, diced
100 ml cream
300 g freshwater fish fillets in coarse pieces (carp, catfish or perch)

Preparation:
Fry onion in the butter until translucent. Fry paprika powder also briefly. Add the liquids and stir well. Season with salt and simmer 20 minutes. Add the potatoes and cook for another 20 minutes. Stir cream, add fish and garlic and simmer for 5 minutes.
Serve as a stew or as soup and fish and potatoes as a main dish.

Preparation time: 45 minutes

English

Diese Suppe habe ich zum ersten Mal im zarten Alter von 12 Jahren gegessen. Ein Arbeitskollege meines Onkels, ein Ungar, hat die Suppe in einem großen Kessel über offenem Feuer im Garten zubereitet. Das Ganze wurde dann in zwei Gängen serviert. Zuerst kam die Brühe als Vorsuppe und danach Fisch und Kartoffeln als Hauptgericht. Wenn ich mich recht erinnere, gab es dazu noch ein weiches Weißbrot, um damit jeglichen Rest von Flüssigkeit auf zu saugen.
Meine Gefühle damals vor dem Essen? Oh mein Gott, es gibt gekochten Fisch!!! Wer in den frühen 1960er Jahren die Kühlkette für Fisch noch kennt, weiß, was ich meine. Durch den langen Transport, teilweise ungekühlt, war Fisch teilweise nur noch mit Einsatz von massiven Mengen an Zitronensaft genießbar. Für mich als Kind gab es nur zwei Fischarten: Forelle oder Rotbarsch paniert wie ein Schnitzel.
Was soll ich sagen, sowohl die würzige Brühe als auch der Fisch haben nicht im geringsten „gefischelt“, ich habe mir damals sogar noch einen Nachschlag geholt.

2 Portionen

Zutaten:
1 Zwiebel, in Streifen geschnitten
2 EL Butter
2 EL Paprika edelsüß
2 EL Paprika rosenscharf
300 ml Gemüsebrühe
200 ml Weißwein
Salz
1 Knoblauchzehe, gehackt
2 Kartoffeln, gewürfelt
100 ml Sahne
300 g Süßwasserfischfilet in groben Stücken (Karpfen, Wels oder Zander)

Zubereitung:
Zwiebel in der Butter glasig braten. Paprikapulver ebenfalls kurz mit braten. Die Flüssigkeiten zugeben und gut umrühren. Mit Salz würzen und 20 Minuten simmern. Kartoffeln zugeben und weitere 20 Minuten simmern. Sahne unter rühren, Fisch und Knoblauch zugeben und 5 Minuten simmern.
Entweder alles zusammen als Eintopf oder als Vorsuppe und den Fisch und die Kartoffeln als Hauptgericht servieren.

Zubereitungszeit: 45 Minuten

Halaszlè als Vorsuppe und Hauptspeise.
Halaszlè as soup and the fish as main course.

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